Die WIEBE kommen aus dem friesischen Stammesgebiet zwischen Dollart und Zuiderzee, sehr wahrscheinlich aus Westfriesland. In den Wiebe-Familien gibt es eine mündliche Überlieferung, die besagt: Um das Jahr 1575 wanderten zwei Gebrüder Wiebe, aus den niederländischen Marschen vertrieben, nach Danzig ein. Der eine namens Jacob siedelte sich in Freienhuben an, der andere namens Abraham in Einlage an der Nogat. Tatsächlich habe ich im Elbinger Stadtarchiv eine Urkunde gefunden, in der beurkundet wird, daß nicht 1575, wohl aber 1640 die beiden Brüder Jacob und Abraham Wiebe die Einlage an der Nogat von dem Rat in Elbing pachteten. Diese urkundlich belegte Ansiedlung hat eine große Ähnlichkeit mit der mündlichen Tradition. Manches hat sich natürlich bei der mündlichen Überlieferung verwischt. Anfang der 1640er Jahre war Jacob Wiebe aus Einlage als Wasserbaumeister für den Rat von Elbing tätig. Er besorgte das Pfahlwerkstoßen an der sogenannten "Alten Fahrt" in der Fahrrinne der Nogat für den Rat der Stadt Elbing. Ich möchte annehmen, daß es sich bei ihm wie bei Abraham Wiebe um Söhne des berühmten Ingenieurs Adam Wiebe handelt, der 1616 aus Harlingen in Westfriesland nach Danzig kam. Dieser hatte 1625 ein günstiges Angebot als Wasserbaumeister von Elbing erhalten, war aber dann in Danzig, das ihm ein größeres Arbeitsfeld bot, geblieben. Es wäre durchaus möglich, daß er durch einen Sohn die Elbinger Arbeiten ausführen ließ. Jacob Wiebe ist schon vor 1650 - also einige Jahre vor Adam Wiebe - gestorben. Einen Sohn Abraham hatte ja Adam Wiebe nachweislich, der ihm zunächst Gehilfe und später Nachfolger in seinem Arbeitsbereich in Danzig wurde. Die friesische Abkunft der Wiebes ist ganz sicher, denn Wiebe ist ein friesischer Vorname, der durch patronymischen Gebrauch in Westpreußen zum Nachnamen wurde.

 

Hiemet ertjlea etj uetdretjlich: Aule Rachschriewfehler send min, oda de Autoren ere  Jestlichea Ejentuma.
© by Webmaster: Viktor Sewautztje (Viktor, von Sewen)

Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.

Webstatistik