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Die WALL kommen aus Holland. In den Wiedertäuferverhören im Jahre 1549 in Amsterdam wird ausgesagt, daß Jacob de Waal zu Danzig gestorben ist. Es handelt sich um seinen Sohn oder Enkel, der am 25. 9. 1586 als Glied der Danziger Gemeinde mit dem Namen Pieter de Waele gegen Cryn Vermeulen unterschreibt. Die vierte Generation dieser Familie haben wir in dem mennonitischen Branntweinbrenner Elias de Wale zu sehen, der 1660 in Danzig seinem Handwerk nachgeht. Später wird aus "Waal" "Wall", weil man die ursprüngliche Bedeutung "der Welsche" nicht mehr kennt und den Namen an Wall angleicht. Wälle hatte man ja in Danzig eine große Menge. Der Name kann allerdings auch von der Mennonitengemeinde "de Waal" auf der Insel Texel herrühren. Erst zu Anfang des 18. Jh. scheinen sich die Walls auch der Landwirtschaft gewidmet zu haben. In jenen Jahren war die wirtschaftliche Lage in Danzig nicht gut. Der Nordische Krieg war gerade zu Ende gegangen. 1726 wird das Dorf Stadtfelde bei Marienburg verpachtet. Isaac Wall und Jacob Wall anscheinend aus Danzig - werden als Bauern des Dorfes 1727 aufgeführt. 1795 wandert der Schneider Johann Wall aus Danzig nach Rußland aus. Andere Walls folgen. In Rußland selbst findet man auch noch die Form "de Wall". So wohnte Johann de Wall 1853 in der Siedlung Köppenthal an der Wolga.
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