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Die Familie TOEWS/TÖWS kommt wahrscheinlich aus den Täufergemeinden Ostfrieslands, zum Teil vielleicht des Niederrheins. In den Täuferlisten für Gladbach und Umgegend vom Jahre 1622 werden drei Mennoniten mit Namen Thewis genannt. Dies ist die niedersächsische Ableitung aus Mathäus, während die niederfränkische Mathiesen bzw. Thiessen lautet. Bei Gladbach greift das Niedersächsische über den Rhein hinaus in die Niederlande hinein. In der Gladbacher Täuferliste von 1622 heißt es: "l. Thewis wand in Pescher backhaus handelt viel mit kleinem garn und leinen doich. 2. Thewis uf dem Engerbleck ein alt catholischer man, hat einen einzigen sohn, so widerteuffers worden, hat große erbgüter, selbiger hat eine catholische tochter bekommen, welche auch der verdambter sect zugefallen. 3. Thewis der Krum hat erbschaft, ist ein weber." - Bei den ostfriesischen Mennoniten wird 1658 Tewes Peters als Bevollmächtigter der Mennoniten genannt (auch Ostfriesland liegt im niedersächsischen Bereich) und 1660 Peter Tewes. Schon 1663 werden Tews Ewert und Tews Gertzen in der friesischen Gemeinde Montau genannt. Hier haben wir bei aus Friesland stammenden Familien "Tews" noch als Vornamen. 1673 leben in derselben Gemeinde Hinrich Tewsen, 1681 Wilm Tewsen. Nun können wir beobachten, daß noch zu Beginn des 18. Jh. (1727/34) die im Westen gebrauchte Form in den ausgesprochenen Mennonitendörfern im Gr. Werder vorkommt: Cornels Tewes/Einlage, Cornelius Tewes/Freienhuben, Cornels Tews/ Schönsee. Wir haben hier neben dem typisch ostfriesischen Vornamen Cornelius auch die dort gebräuchliche Form Tewes. Zur selben Zeit gibt es noch einen Marten Tews in Neuwalddorf, aber in den damals noch als mennonitische Randgebiete zu bezeichnenden Dörfern Neustädter Ellerwald zwei Familien Toews, in Fürstenwerder Jacob Toews. Wir erkennen die Entwicklung von Tewes (Thewis) über Tews zu Töws bzw. Toews.
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