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Die SAWATZKI stammen aus westpreußisch-polnischem Adel. Im Jahre 1620 besucht Johannes Zawacky, Nobilis Polonus, famulus Lessniorum comitum, (Poln. Adliger, Begleiter der Grafen von Lessen) die 2. Klasse (Unterprima) des Elbinger Gymnasiums. 20 Jahre später ist er Danziger Kastellan und Starost von Schwetz. In dieser Eigenschaft kommt er in enge Berührung mit den ringsum wohnenden Mennoniten der Schwetzer Niederung. Im Jahre 1645 erneuert er mit den Mennoniten den Vertrag über die 24 Hufen von Deutsch-Westfalen auf 50 Jahre. Dieser Vertrag wird von Wladislaus IV. bestätigt. Drei Jahre vorher werden von Johann Zawacky die 16 wüsten Hufen von Gr. Westfalen an Holländer auf 50 Jahre ausgetan. Auch mit Brattwin und den Mennoniten des oft genannten Przechowken schließt der Starost im Jahre 1642 einen Pachtvertrag für 50 Jahre ab. 1670 protestiert der Rat von Elbing dagegen, daß Herr Zawacki das Hafenzollrecht der Stadt verletzt habe. Diese Beziehungen zu Elbing und den Mennoniten werden anscheinend später genutzt. Sawacki war durch das deutsche EIbinger Gymnasium gegangen. Die zwei schwedischen Kriege (1655 - 1660 und 1700 - 1721) hatten das Weichseltal fürchterlich mitgenommen. Das Elbinger Territorium war seit 1698 brandenburgisch-preußischer Pfandbesitz und wurde von den Kriegführenden deshalb respektiert. Der verarmte polnische niedere Adel muß nach neuen Grundlagen seiner Existenz suchen. 1727 sitzen zwei Hans (Johann) Sowatzky im Elbinger Landgebiet, der eine in Walldorf, der andere in Neustädterwald. Beide besitzen eine Hufe Land und tragen den Vornamen Hans (Johann) wie einst der Starost. Der eine von beiden ist bereits 1743 Lehrer der Mennonitengemeinde Rosenort Im Gr. Werder. Die Konsignation verzeichnet 1776 einen Johann Sawatzky in Ellerwald II. Trift.
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