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Die REMPEL kommen wahrscheinlich aus Schlesien (siehe hierzu auch Art. "Walde"). Die Rempel tauchen zum erstenmal 1727 mit drei Familienvätern in der Tiegenhägener Brandordnung auf. Fast gleichzeitig er scheint auch zum erstenmal ein Rempel in der Hamburger Mennonitengemeinde. Damals suchten die den Mennoniten geistesverwandten Schwenckfelder, aus Schlesien vertrieben, eine neue Heimat. Man hatte zunächst mit Hilfe der Mennoniten in der Nähe von Hamburg sich niederzulassen versucht. Als das mißglückte, wanderte etwa die Hälfte nach Pennsylvanien aus. Von den anderen hieß es - "Gewisse Schwenckfelder, die verzogen, sind an die Prediger der Mennoniten empfohlen." Etwa 50 Familien sind in Deutschland geblieben. Von ihnen haben sich damals fünf - unserer Ansicht nach - nämlich zwei Waldes in Heubuden und drei Rempels in den einander benachbarten Dörfern: Tiegenhagen, Platenhof und Petershägenerfeld niedergelassen. Daß die Rempels aus Schlesien kommen, behauptet auch W. J. Rempel in seinem Aufsatz in Heft der "0stdeutschen Familienkunde".
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