Die REIMER sind in Westpreußen zu Hause. Schon vor der Schlacht von Tannenberg gibt es Reimer-Bauern im Gr. Werder: 1399 lebt Claus Reymar in Tannsee. 1400 Mertin Reymar in Altmünsterberg, 1401 ein Bauer Reymar in Simonsdorf, 1403 ein Schulze Reymer in Haupt. In den Jahren 1510 - 1529 besitzt Hans Reymer ein Gasthaus in Kl. Montau, zur selben Zeit lebt Andreas Reimer in Tralau. Daß die Reimers zunächst evangelisch waren, geht aus der Tatsache hervor, daß 1635 Mathias Reimer und 1658 Michael Reimer zu "Kirchenvätern" an der evangelischen Kirche in Neuteich gewählt werden. Aber in diesen Jahren geht bereits der Übergang der Reimers zu den Mennoniten vor sich. Vor allem setzt anscheinend eine Arbeits- und Familiengemeinschaft im Neusiedlungsgebiet in der Scharpau am Frischen Haff ein. In Altebabke sehen wir sie schon in den 1640er Jahren In enger Gemeinschaft mit den Familien Wiens und Harder. 1725 befindet sich Johann Reimer unter den Gründerfamilien des neuen dem Haff abgewonnenen Dorfes Reinland. 1734 sitzt ein Reimer mit dem typischen Mennoniten-Vornamen Isebrandt in der Poppau. 1671 erscheinen die Reimers auch zum erstenmal in einem mennonitischen - dem Danziger -Kirchenbuch. In diesem Jahr heiratet Siemon Reymer Maricke, ein Mädchen bei Abraham Janzen. 1679 wird ein Jacob Reymer, 1682 Hans Reymer, der Maricke Wilckens heiratet, genannt. So wird der Name Reimer im Gr. Werder ein typischer Mennonitennamen. Zu meiner Zeit in den zwanziger und dreißiger Jahren sind mir nur mennonitische Reimers im Werder bekannt gewesen.

 

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Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.

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