New York op Platt - Grünkohl und Pinkel in Manhattan

Julia Westlake und Yared Dibaba sind dabei, wenn zum 49. Mal die Steubenparade in New York stattfindet.
Ihnen begegnen viele Auswanderer, die bis heute in New York Plattdeutsch sprechen und auf der jährlichen Steubenparade einen eigenen Block bilden. Durch die Straßenschluchten von Manhattan fährt eine eigens aus Oldenburg importierte Pferdekutsche, begleitet von vielen aus Deutschland angereisten "Plattsnackern". In New York besuchen wir außerdem eine deutsche Schlachterei, eine deutsche Bäckerei - und finden sogar einen Originaltext des mecklenburgischen Schriftstellers Fritz Reuter. So heißt es auch in Manhattan "Wi snackt Platt".
Die deutsch-amerikanische Steubenparade wird seit 1957 in New York City als ein Festzug auf der 5th Avenue und ein Volksfest im Central Park gefeiert (Ende September). Bis zu einer Million Menschen bejubeln die Motivwagen und Gruppen.
Der Name der Parade geht zurück auf General Frederick Wilhelm General von Steuben, der 1777 aus Preußen kam, um mit General George Washington für die amerikanische Unabhängigkeit zu kämpfen. Die Parade sollte der Deutsch-Amerikanischen Einwanderer-Gemeinde eine Ausdrucksmöglichkeit geben, ihres reichen Kulturerbes zu gedenken und allen Amerikanern die Bedeutung und die Rolle der deutschstämmigen Einwanderer in der amerikanischen Geschichte zu visualisieren.
Deutsch-Amerikaner stellen gemäß der Volkszählung die größte ethnische Gruppe dar. Etwa 25 Prozent aller US-Amerikaner haben deutsche Vorfahren. In New York City sollen allein circa 500.000 Einwohner deutscher Abstammung leben. Veranstalter ist das German-American Steuben Parade Committee of New York.
Zum ersten Mal fährt in diesem Jahr eine Kutsche aus Oldenburg mit, die eigens zu diesem besonderen Fest gemeinsam mit vielen Platt sprechenden Besuchern aus Deutschland angereist ist. Darunter auch der Shanty Chor Oldenburg, der auf der 5th Avenue gesungen hat.
Die Parade ist Anlass für viele Begegnungen mit Plattsnackern, die in New York leben. Einer der Organisatoren der Steuben Parade erklärt ausführlich, wie die Parade abläuft. Außerdem besorgt er den besten deutschen Butterkuchen in ganz New York aus einer deutschen Traditionsbäckerei, die mittlerweile allerdings von zwei Italienerinnen betrieben wird.
Julia und Yared sprechen mit deutschstämmigen New Yorkern, von denen einer – Heinz Meyer - zum Beispiel am Bau der Twin Towers beteiligt war. Ein anderer ist der Tischler Arfts Hansen, der ursprünglich von der Insel Amrum stammt und seinerzeit nach New York ausgewandert ist.

 

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Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.

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