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Die NEUFELD kommen aus den Nordseemarschen an der Elbmündung. Die erste Nachricht über einen Neufeld im Weichseldelta entnehmen wir einem Beleidigungsprozess aus dem Jahre 1601. Darin heißt es: "Fabian Riemer hat auf Klage Gert Niefelts, der Fraw Weyerschen Untertanen fürm Amte zugestanden, das er Klegern wegen des wegkeenommenen Holzes aus der Herren Walde einen hollandschen Dieb geschulden." Im allgemeinen wurden hier im Weichseldelta alle einwandernden Mennoniten Holländer genannt. In der Wilstermarsch am rechten Ufer der Unterelbe gab es im 16. Jh. auch holländische Täuferflüchtlinge und einheimische Täufer. An der Elbeund Wesermündung wird das neugewonnene Land öfter "Neufeld" genannt. Im Lande Wursten an der Wesermündung gibt es zum Beispiel ein Spikaer Neufeld, ein Dorumer Neufeld, ein Cappeler Neufeld. An der Elbmündung gibt es in der Wilstermarsch einen Ort Neufeld, in Süddithmarschen ebenfalls. Es ist anzunehmen, daß die Neufelds in den Jahren nach 1560, als die Loysen erfahrene Entwässerungsfachleute suchten, nach Westpreußen aus der Wilsterrrarsch gekommen sind. In jenen Jahren gab es rings um den Ort Neufeld in den Kirchspielen in Wewelsfleth, Brokdorf, Beidenfleth, Wilster nachweislich Mennoniten. Ciriacus Asingii, "pastor tho der Wilster" bittet um das Jahr 1560 in Kopenhagen, den Amtmann zum Einschreiten gegen die "secte der wederdopender" zu veranlassen. Das Gebiet der Großwerder?Gemeinde wird im 17. Jh. die Heimat der Neufelds. Von 1676 - 1696 ist Harm Niefeld Ältester der Großwerder-Gesamtgemeinde. 1727 sind es 8 Familien Neyfeldt, die in Heubuden, Kl. Mausdorf, Petershagen, Tiegenhagen, Neumünsterberg und Tiegenhof festgestellt werden konnten. 1776 sind es bereits 33 Familien Neufeld (Neufeldt) geworden.
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