Die Familie MARTENS kommt teils aus Danzig, teils (wahrscheinlich) aus dem Dreierfriesland. In den Geschichtsbüchern der Huterer heißt es: "In diesem 1648. Jar umb den Monath Augusti kam einer von Danzig aus Preussen, namens Hanns Martin, zeigt an, als ob vil Eiffrige leut darnider weren, und nach vil beratschlagung sind am 3. Sept. 3 Brüder dahin zu ziehen abgefertigt und bald hernach widerumb hineingeschickt." Hans Martin (oder Martens) blieb ein Jahr in Sabatisch und schloß sich hier den Huterern an, trennte sich aber später wieder von ihnen und trat in Danzig der Mennonitengemeinde bei. 1681 wird sein Sohn Jacob Martens im Mennonitenverzeichnis als Buchhalter genannt. Von seinem Vater heißt es in dem Verzeichnis: Er und seine Vorfahren waren Danziger. Es ist anzunehmen, daß andere Kinder des Hans Martens sich im Kl. Marienburger Werder niederließen, weil hier die Berührungen mit den Huterern am innigsten waren. Bestand doch zu Beginn des 17. Jh. sogar ein Bruderhof in Wengeln am Drausensee. Die meisten Martens-Familien finden wir bei der Besitznahme 'Westpreußens durch Friedrich den Gr. im Kl. Werder. Schon 1672 besuchen die Brüder Isaac, Johannes und Jacob Martens die 7. Klasse des Elbinger Gymnasiums. Wilhelm Martens aus Thiergart wird 1790 zum Lehrer der Kl. Werderschen Gemeinde Thiensdorf gewählt, von 1799 - 1833 ist er ihr Ältester. 1747 wohnt ein Martens mit dem friesischen Vornamen "Dau" in Stobbendorf. Im Danziger Mennonitenverzeichnis von 1681 wird aber noch ein Lehnert Martensen genannt, dessen Vorfahren wahrscheinlich aus dem Dreierfriesland kamen und dessen Nachkommen sich anscheinend auch dem Landwirtsberuf widmeten, denn 1725 treffen wir Lehnert Martens als Besitzer von 1 1/2 Hufen in Neunhuben im Danziger Werder und 1748 Lehnert Martens in Krampitz bei Danzig als Besitzer eines Grundstückes von einer Hufe. Warum kann man annehmen, daß die Martens aus dem Dreierfriesland kamen? Weil dieser Name auch bei den Mennoniten Ostfrieslands öfter gebraucht wird, in anderen niederländischen Landschaften aber kaum. 1646 wird im Namensverzeichnis ostfriesischer Mennoniten Weiert Martens und Gerrit Martens genannt, 1692 sind es Jacob Martens und Laurens Martens. 1798 wird Marten Martens Ältester in der Mennonitengemeinde Holwert in Westfriesland. Bei der Besitznahme Westpreußens durch Friedrich den Gr. leben von den 43 Martens-Familien etwa 2/3 im Kl. Werder, die anderen im Gr. Werder und im Ellerwald.

 

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Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.

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