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Die KLAAßEN (Claassen) kommen wohl vornehmlich aus dem eigentlichen Holland. Unter den holländischen Siedlern im Oberlande des Herzogtums Preußen, die in den Jahren 1527 - 1557 dort angesiedelt werden, befinden sich sehr viele Täufer, die von der streng lutherischen Geistlichkeit bald wieder vertrieben werden. Der Name Claus, Claussen taucht unter ihnen des öfteren auf. Wir haben in der herzoglichen Kanzlei noch die oberdeutsche Schreibweise. 1557 wird Martin Claus(sen) in Greuelsdorf angesiedelt, das er im folgenden Jahre wieder verlassen muß. Es heißt von ihm: 111558 Merten Klaus, als er vernomen die inquisition der widerteuffe halben, ist dauon gezogen." Er stammte wie fast alle seine Mitsiedler aus Holland. Es gibt unter ihnen Heinrich Claus aus Midwoude und Anthonius Claussen aus Alkmaar in Holland. Marten Clausen finden wir bereits 1567 als Bauer in Scharfenberg im Danziger Werder wieder. 1552 wird in der Verleihungsurkunde von Schmerblock Gert Claussen genannt. 1606 wird Gert Claaßen Diakon, 1611 Lehrer und 1621 Ältester der Danziger flämischen Gemeinde. Aus dem Danziger Werder ziehen die Claassens schon zum großen Teil während des 17. Jh. hinüber ins Gr. Werder, vor allem, seitdem der zweite schwed.-poln. Krieg (1656 - 1660) jahrelang das Danziger Werder unter Wasser setzt. Um 1650 treffen wir Martin Claassen in Junkertroyl. 1656 sitzt Gert Claassen auf der anderen Weichselseite in Nickelswalde, 1734 Martin Claassen in Pasewark, im selben Jahr Martin Claassen in Glabitsch und Martin Claassen in Fischerbabke. Man sieht, daß der Vorname des aus Holland eingewanderten Ahnherrn immer wiederkehrt. 1695 ist Hans Claassen Schulze in Glabitsch. Er ist der Ahnherr vieler Claassen. Auch ins Kl. Marienburger Werder sind die Claassen vom benachbarten Oberland herübergekommen, 1612 gehört Johannes Classen in Campenau zu den Bauern dieses Dorfes. 1622 wird Adrian Clas sen im selben Dorf genannt.
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