Was jeder Mennonit aus der Geschichte seiner Gemeinde wissen muß.

1. Wer sind die Mennoniten?
Die Mennoniten sind eine christliche evangelische Glaubensgemeinschaft genannt nach Menno Simons.

2. Wer war Menno Simons?
Menno Simons war anfangs katholischer Priester, kam zum lebendigen Glauben und schloß sich den Taufgesinnten 1536 an.

3. Also war Menno Simons nicht der Gründer dieser Gemeinde?
Menno Simons ist nicht der Gründer der Mennonitengemeinde, sondern ihr Reformator und ihr Organisator.

4. Wann lebte Menno Simons?
Menno Simons ist 1472 im Dorf Witmarsum in Holland geboren und am 13. Januar 1559 in Wüstenfelde bei Hamburg in Deutschland gestorben.

5. Wenn Menno Simons nicht der Gründer der Taufgesinnten Gemeinden ist, bestanden Taufgesinnten Gemeinden schon vor ihm?
Vor der Reformation entstanden in Südfrankreich die Waldenser Gemeinden, die später ihren Hauptsitz in Böhmen hatten. Diese bekannten die Glaubenstaufe, die Verweigerung von Wehrdienst und verwarfen den Eid.

6. Auf welche Weise wurde Menno Simons der Reformator dieser Taufgesinnten Gemeinden?
Menno Simons wurde von den Taufgesinnten Hollands 1537 zum Ältesten gewählt und hat sich den Taufgesinnten so angenommen, daß man diese ganze Richtung nach ihm benannte.

7. Wie lange besteht schon die Taufgesinnte Religionsgemeinde der heutigen Mennoniten?
Die Taufgesinnte Religionsgemeinde der heutigen Mennoniten wurde am 25. Januar 1525 in der Stadt Zürich in der Schweiz gegründet und besteht jetzt schon über 472 Jahre.

8. Wodurch unterscheidet sich das Mennonitische Glaubensbekenntnis von den anderen christlichen Konfessionen (Rechtgläubigen, Katholischen, Lutherischen, Reformierten)?
Die Mennoniten unterscheiden sich von den Andern Christen in folgenden Lehren:
1) Taufe der Erwachsenen auf das Bekenntnis;
2) Wehrlosigkeit;
3) Meidung des Eides;
4) Auffassung des Abendmahles;
5) Gemeindechristentum.

9. Wenn der Anfang der Taufgesinnten Gemeinden in der Schweiz war, wie sind die denn nach Holland und Rußland gekommen?
Die Taufgesinnten wurden aus der Schweiz vertrieben nach Deutschland und Holland. 100 Jahre später wurden sie auch in Holland stark unterdrückt, so daß viele in Preußen und Polen Zuflucht suchten. Nach 200 Jahren unterdrückte man sie auch in Preußen, besonders der Wehrlosigkeit halber. Viele wanderten nach Amerika und Rußland zur Zeit der Kaiserin Katharina die 11. aus. Die Leiter der Rußland?Mennoniten waren Jakob Höppner und Johann Bartsch.

10. Wann kamen die ersten Mennoniten nach Rußland?
Die ersten Mennoniten kamen nach Chortitza im August 1789 an, also vor 208 Jahren. Die Molotschner Mennoniten begannen 1804 an dem Flüßchen Molotschnaja, das ins Asowsche Meer mündet.

(Verfasser unbekannt.)

 

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Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.

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