Die GIESEBRECHT/ISEBRECHT kommen wahrscheinlich aus der Provinz Holland. Auch die südlichen Niederlande (Flandern und Brabant) sind nicht ganz auszuschließen. Am 1. 7. 1535 starb der Täufer Cornelis Gysbrechts aus Beverwyk nordwestlich von Haarlem in Den Haag den Märtyrertod auf dem Scheiterhaufen. 65 Jahre später ist Lodewich Gysbrechts Lehrer an der Danziger flämischen Mennonitengemeinde. Zur gleichen Zeit lernen wir seine Verwandten als Bauern im Danziger Landgebiet kennen: 1607 Heinrich Giesbrecht in Scharfenberg/Danziger Werder; 1607 Peter Giesbrecht in Reichenberg/Danziger Werder; 1612 Abraham Giesbrecht, Schulze von Scharfenberg; von 1611 - 1637 besitzt Peter Giesbrecht in Freienhuben ein Grundstück von 3 Hufen; 1680 sitzt Abraham Giesebrecht in Schöneberg/Gr. Werder, er schickt seinen Sohn aufs Elbinger Gymnasium. 1727 ist Wilhelm Giesebrecht Bauer in Heubuden. Zeitweilig wechseln auch einige Giesebrechts in die Graudenzer Gegend über. Hier wird der Namen gelegentlich plattdeutsch niedergeschrieben: Jesebrecht. Daraus wird dann schließlich Isebrecht.
Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.