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Die FUNCK kommen aus der Schweiz. Zum erstenmal ist mir der Name Funck im Zusammenhang mit Täufern im Jahre 1608 in der Schweiz begegnet. Damals wird der 1584 in Schottland bei Danzig geborene Täufer Johannes Sermond, der in seiner Jugend bei den Huterern in Mahren gelebt hat, anscheinend nach reformiertem Ritus in Elgg im Kanton Zürich getauft. Eine Taufpatin ist Beatrix Funck. 1662 wird der Mennonit Heinrich Funck in Obermetstetten im Kanton Zürich geboren. Von hier wandert er nach Süddeutschland aus. Aber schon früher treten mennonitische Funcks in Danzig und Elbing auf, die auch sehr wahrscheinlich aus dem Kanton Zurich uber Mähren kamen, Hans Funck lebt als Branntweinbrenner schon vor 1636 in Schottland bei Danzig. Sein Haus ist im Kriege (1635 - 1660) unzerstört geblieben. 1635 tritt Isaac Funck in das Gymnasium in Elbing ein, wahrscheinlich ein Nachkomme des Jacob Funck, der bereits 1591 in Elbing genannt wird. 1703 hält Stephan Funck vor der belagerten Festung Thorn die berühmte Predigt gegen den Angriffskrieg vor dem schwedischen König Karl XII der im Verlauf des Nordischen Krieges auch in Preußen eingedrungen war Stephan Funck, der 1709 Lehrer in der Gemeinde Przeehowken war erzählt, daß ei, aus Mähren gekommen sei 1713 verzeichnet Berents Hulshoff in seinem Reisebericht unter den alten Flamingern in Schönsee und Przechowken auch den Familiennamen Vonk (niederdeutsche Aussprache von Funck). Diese beiden Gemeinden werden noch im Jahre 1805 die "Schweizer Gemeinden" genannt. Daraus geht doch hervor, daß die überwiegende Mehrheit der Mitglieder ursprünglich aus der Schweiz stammte. Der öfter gebrauchte Vorname Stephan bei den Funcks läßt darauf schließen, daß sie über Mähren/Ungarn (alle Ungarn heißen Stephan!) nach Preußen kamen. Dort siedelten sie sich in der Kulmer- und in der Drausensee-Niederung an, von wo aus schon 1635 und 1645 Funcks das Elbinger Gymnasium besuchten. 1605 war in der Drausenseeniederung in Wengeln eine Haushabe der Huterer begründet worden. Sie ging allerdings nach ein paar Jahren wieder ein, aber Funcks scheinen damals dort geblieben zu sein, denn 1776 sitzt Adam Funck noch in Wengeln und die Mehrzahl der anderen Funcks in der umgebenden Drausenseeniederung.
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