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Die FRANTZEN kommen wohl aus dem holländischen Utrecht und den übrigen Niederlanden. Im Jahre 1583 wird der Steinhauer Thomas Frantzen aus Utrecht in Danzig seßhaft. Es wird nicht gesagt - wie sonst üblich - daß er das Bürgerrecht erwirbt. Das konnte er als "Wiedertäufer" auch gar nicht. 1586 wird Jelis Frantzen in der Montauer Gemeinde genannt, 1613 läßt sich Philipp Frantzen zusammen mit anderen Mennoniten auf den 17 Hufen von Schnakenburg nieder. Im Jahre 1602 stirbt Giesbrecht Franßen, der Älteste der flämischen Mennonitengemeinde in Danzig. 1593 wird der Störfang und Störkauf in der Nehrung an Paul Franssen gegen Zusicherung eines Drittels des Gewinns gegeben. Die Bürger klagten bald sehr, daß nun der Fisch über Pillau ins Ausland - wahrscheinlich in die Niederlande und nach England gesandt werde und nur der schlechte Fisch nach Danzig komme. 1559 stirbt Mariken Fransse zu Antwerpen den Martyrertod, sie wird ertränkt. Im Jahre 1605 wird Christoff Frantzen in Kl. Lubin in der Montauer Niederung genannt, sonst aber ist im Weichseltal die Form "Frantz" üblich: 1604 Abraham Franns, beteiligt an der Pachtung von Gruppe, 1639 Adrian Frantz in der Kulmer Niederung. Die Frantzens kommen wahrscheinlich aus Utrecht und den übrigen Niederlanden. Der Vorname Adrian ist vorwiegend holländisch.
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