Die EPP kommen aus dem friesischen Raum zwischen Harlingen und Emden. Der Name Epp ist im Mittelalter von der Schweiz bis Friesland gebräuchlich, aber Täufer dieses Namens, der in Friesland meistens Eppe geschrieben wird, kommen eigentlich nur im friesischen Raum vor. 1535 versammeln sich etwa 1000 Täufer vor dem Haus des Eppe Petersz aus t' Zandt bei Appingedam. 1586 wird ein Geburtsbrief vom Danziger Rat für einen Epp ausgestellt. Er lautet: "Johann Epsen, izt auf dem langen Garten wonende, der geboren ist in Losendorff im Groninger Lande von Epp seinem Vater und Hille seiner Mutter, echter und ehelicher Geburt in einem rechten Ehebette gezeugt, von Vater und Mutter rechter deutscher Zunge." (Geburtsbrief vom 30. 5. 1586 im Staatsarchiv Danzig, mitgeteilt in Mitt. Epp-Kauenhowen-Zimmermann, Jg. 1937, S. 142.) Auch bei den Mennoniten des 17. Jh. in Ostfriesland findet sich der Nachname Eppes recht häufig; in Westpreußen fällt das patronymische "es" fort. 1682 wird Gretcke Epsen bei der Danziger flämischen Gemeinde getauft.

 

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