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Die Familie ENTZ (Ens) kommt wohl aus Ostfriesland. In Ostfriesland ist der Name Enno oder Enne recht gebräuchlich. Unter den Mennoniten des frühen 17. Jh. gibt es Enne Dyrcks, 1 Enne Rippen. In der abseits in der Nähe des späteren Wilhelmshaven gelegenen ostfriesischen Mennonitengemeinde Neustadt- Gödens erscheint der Name Enno öfter als Vorname. Entsprechend der friesischen patronymischen Namengebung wird er auch als Nachname gebraucht und zwar schwach flektiert, wie die Form "des Knaben". Die Mennoniten heißen dort nicht Ennes oder Ens, sondern Ennen. 1734 stirbt der Mennonit Jacob Ennen in Neustadt?Gödens, ein anderer heißt Albert Ennen, ein dritter Gerrit Ennen. Die Gemeinde, die im 17. Jh. ihre größte Blüte erlebte, hat sicher manchen Auswanderer nach Westpreußen abgegeben. Sie ging bereits im vorigen Jh. ein. Aber auch die stark flektierte Form des Namens Enno tritt in Ostfriesland auf, wie wir unten sehen werden am eigentümlichsten wirkt der Name, wenn starke und schwache Flektion zusammen gebraucht werden. So gibt es in der Konsignation von 1776 einen Krämer und einen mennonitischen Schneider in Marienburg, die den Namen En-s-en führen. An die starke Form Ens wurde das "en" angehängt. Vielleicht sind sie oder ihre Vorfahren aus der Kleinstadt NeustadtGödens nach Marienburg eingewandert. 1654 finden wir in Orloff die stark flektierte Form Hans Ensz (Ens zoon). Um 1610 wird Jan Ents aus Veenhuisen in Ostfriesland (Nähe der Emsmündung) genannt. Er ist ein Vertreter der sogenannten "Harten Friesen". Auch in Westpreußen schreibt man sich in der Folgezeit mit "t". 1709 wird Anke Entzen in Orloff begraben. 1701 wird Jacob Entz auf Tiegerweide genannt. Die 16 Familien "Entz", die 1727 zwischen Weichsel und Nogat bekannt sind, schreiben sich alle mit "tz". In der Konsignation von 1776 schreiben sich alle Vertreter dieser Familie so: Ens.
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