Die CONRADS kommen wahrscheinlich vom Niederrhein. Unter den niederrheinischen Mennoniten ist der Vorname Conrad (mundartlich: Konert, Koen) recht häufig. Patronymisch wird er auch zum Nachnamen. 1622 haben wir in München?Gladbach einen Dham Conrads, 1 1652 in Dülken einen Peter und einen Heinrich Conrads. 1654 wird Petter Conradts Witwe in Hatterbruch bei Gladbach genannt. Als die Mennoniten 1654 aus M.-Gladbach vertrieben werden - eine Gemeinde von rund 600 Mitgliedern -, wendet sich ein Großteil nach Krefeld, unter ihnen ein Conradt Conradts und ein Thonis Conradts. Ein Caspar Conradt, der aus dem Rheinland das Weberhandwerk mitbringt, wendet sich anscheinend nach Leer in Ostfriesland. Einige Conrads werden auch in die damals noch mächtige Hansestadt Danzig und nach Elbing gekommen sein. So gab der Administrator der Tiegenhöfer Öconomie Johann Isbrandt dem Heinrich Conradt, Kuch? und Losebäcker aus Elbing,1685 die erneute Erlaubnis, allerlei Brot und Pfefferkuchen für das ganze Tiegenhöfer Gebiet feilzuhalten gegen 50 Floren jährlichen Zins. Da die Conrads ursprünglich aus Handwerkerkreisen kommen, finden wir unter ihnen auch 1776 noch Weber, Grützmacher und Häker in Marienburg und Tiegenhof.

 

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Etj dank aulem, deu mi jeholpe haben diese Sied te buje. Etj dank uck aulem wea mi Jedichta, Jesichte Leuda .... toojeschetjt haft. Sool hie ne Sach bene sene, deu unja Copyright steht, dann schrift mi daut. Etj nem daut dann rüt.

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