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Die BARTEL kommen wohl aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet bei Goch. "Laurens Barthel, taufgesinnter Prediger, geboren zu Goch, gestorben wahrscheinlich 1660, wohnte einige Zeit in Wilna, der Hauptstadt von Litauen, wurde Prediger der Taufgesinnten Gemeinde in Amsterdam, Ältester der Vereinigten Flamisch Friesisch-Hochdeutschen Gemeinde. Er ist Verfasser der Schrift: 'Een Kort Verhaal eens Gespreks, vorgevallen in der Wildae of Vylnae, de Hoofdstadt van't groot Vorstendom Littauen, forteerende onder den Koning van Polen, tuschen een Prioor, zynde een Monnik, en B. L. in zyn Leeven Dienaar, en Oudste der Vlaamsche Doopsgezinde Gemeente te Amsterdam 1664. Soweit das Menn. Lex.,II S. 695. Ich nehme an, daß Barthel, der mehrere Jahre in Wilna lebte, zu den westpreußischen Gemeinden hier zu den friesisch-hochdeutschen im Weichseltal Beziehungen aufgenommen hat. Das war bei der damaligen bedrängten Lage der Täufer ganz klar gegeben. Da nun der einzige Barthel unter den Mennoniten, den ich außerhalb Westpreußens finde, aus Goch am Niederrhein stammt und die ersten Bartels im Weichseltal: 1692 Konnert Bartels aus Niedergruppe, 1725 Conert Bartel in Schönsee bei Kulm den typisch niederrheinischen, auch unter den rheinischen Mennoniten gebräuchlichen Vornamen Konnert tragen, so kann man wohl annehmen, daß die Bartels vom Niederrhein kommen, zumal sie unter den westpreußiscben Mennoniten allein diese niederrheinische Art des Vornamens Konrad gebrauchen. Und bei den niederrheinischen Kohnerts habe ich allein bei dem Ratsmann von Jamerau im Jahre 1722 den Vornamen Bartel gefunden.
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